Heute schon an morgen denken – Geldanlagen zur Altersvorsorge

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Allein mit der staatlichen Rente ist ein sorgenfreier Lebensabend kaum noch garantiert. Nicht nur Geringverdiener sind betroffen, auch Menschen mit einem durchschnittlichen Einkommen laufen Gefahr, mit der Rente nicht mehr auszukommen und auf staatliche Sozialleistungen angewiesen zu sein.

Der demografische Wandel verschärft die Situation weiter.

Um sich auch nach der Erwerbstätigkeit keine finanziellen Sorgen machen zu müssen, empfiehlt es sich, schon in jungen Jahren Geld für das Alter anzusparen. Die Bandbreite der Anlageformen ist enorm und entsprechend unübersichtlich.

Hinzu kommt, dass viele Anlageformen für die Altersvorsorge keine hohen Renditen mehr bringen, nachdem die Verzinsung in den vergangenen Jahren immer weiter abgesenkt wurde.

Allgemeine Tipps zur Altersvorsorge

Lebensversicherungen binden das Kapital für eine lange Zeit, eine vorzeitige Auszahlung ist nur mit hohen Verlusten möglich. Wer nicht den Luxus hat, verschiedene Spartöpfe bedienen zu können, sollte sich überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, das Geld kurzfristiger zu binden und die fälligen Auszahlungen immer wieder anzulegen, anstatt eine Bindung über viele Jahrzehnte einzugehen.

Bei allen Anlageformen gilt es, die Kosten im Blick zu behalten. Je höher die fälligen Gebühren, desto geringer fällt die Rendite aus. Ein Vergleich der Produkte vor dem Abschluss ist sehr empfehlenswert.

Um im Alter nicht doch mit leeren Händen dazustehen, sind weniger hoch riskante Anlageformen gefragt als solide Geldanlagen mit einer konstanten Rendite. Mit der Aussicht auf eine hohe Rendite ist immer auch ein hohes Verlustrisiko verbunden. Entsprechend sollten derlei Geschäfte höchstens einen kleinen Teil des Portfolios ausmachen, auf das man notfalls auch verzichten kann.

Individueller Rentenbedarf

Will man auch in der Rente nicht auf den aktuellen Lebensstandard verzichten, benötigt man etwa das gleiche monatliche Einkommen zuzüglich eines Inflationsausgleichs. So bleiben von einer aktuellen Kaufkraft von 1.000 Euro im Monat bei einer Inflationsrate von jährlich durchschnittlich 1,5 % in 35 Jahren nur noch 770 Euro übrig. Allerdings kann die Rate auf bis zu 3 % ansteigen, dann blieben noch 600 Euro übrig.

Die Deutsche Rentenversicherung verschickt jährlich einen Brief, in dem der aktuelle Rentenanspruch vermerkt ist. Hiervon gilt es, ebenfalls die Inflationsrate abzuziehen. Es ergibt sich eine Differenz zwischen Lebensunterhalt und Anspruch, die sogenannte Rentenlücke.

Diese zu schließen, ist Aufgabe einer privaten Vorsorge. Hier gilt: Je früher man damit anfängt, desto besser. Schließlich häufen sich über den Zeitraum von 40 oder mehr Jahren bis zur Rente erhebliche Zinsen und Zinseszinsen an, die später zu Unterschieden im sechsstelligen Bereich führen können.

Tages- und Festgeld

Zugegebenermaßen sind Geldanlagen in Tages- und Festgeld aktuell nicht gerade sonderlich renditestark. Hebt die EZB den Leitzins wieder an, kann sich das jedoch ändern. Während das Tagesgeld eine schnelle Verfügbarkeit garantiert, ist der Zinssatz beim Festgeld geringfügig höher.

Aufgrund der Niedrigzinsphase sollte die Laufzeit des Festgeldes jedoch nicht allzu lang gesetzt sein. Die Zinsen sind für die Laufzeit festgeschrieben, d. h., steigt der allgemeine Zinssatz, profitiert der Sparer zunächst nicht davon. Deshalb: Eine kurze Laufzeit wählen und nach Ablauf gegebenenfalls einen neuen Vertrag abschließen.

Besonders gute Konditionen bieten im Übrigen Direktbanken im Internet. Wer den Aufwand nicht scheut, kann für das Tagesgeld auch gleich mehrere Konten anlegen und immer von den besten Konditionen profitieren, die es teilweise für die ersten Monate nach der Kontoeröffnung gibt.

Wichtig: Jede gewählte Bank sollte mindestens dem europäischen Standard der Einlagensicherung unterliegen, sodass Geldanlagen bis 100.000 Euro auch im Fall einer Bankenpleite versichert sind.

Aktien und Fonds

Aktien sind stets mit einem Risiko verbunden. Doch dafür sind die Renditechancen ungleich höher als bei klassischen Sparformen. Damit man im Alter nicht mit leeren Händen dasteht, sollten Aktien keinesfalls die alleinige Anlageform sein, sondern das Portfolio lediglich um eine Komponente erweitern.

Besonders geeignet für die Altersvorsorge sind die sogenannten Indexfonds (Exchange-traded Funds, ETF). Die Vorteile: Sie sind preiswert in Anschaffung und Betrieb, berechenbar, flexibel, vielseitig und vor einem Verlust bei Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt. Auch entfällt die Gewinnbeteiligung im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds.

ETFs bilden dabei einen bestehenden Aktienindex wie den DAX oder den weltweiten MSCI World Index nach. Da dieser in den vergangenen Jahren stetig anstieg, sind auch die Renditen gut. Um kurzfristige Schwankungen aussitzen zu können, hat sich eine Anlagezeit von mindestens 13 Jahren als geeignet erwiesen.

Der Kauf solcher Fondsanteile erfolgt in der Regel über Direktbanken, da die Vermittlungsgebühr zu gering ist, als dass sich für Banken der Handel mit den Papieren lohnt.

Immobilien

Die Anschaffung einer Immobilie ist wohl der Klassiker der Anlageformen für das Alter. Der große Vorteil: Man erwirbt ein Objekt mit einem Sachwert, d. h., unabhängig von den Entwicklungen auf den Finanzmärkten bleibt ein Wert erhalten.

Praktisch ist ebenfalls das mietfreie Wohnen im Alter. Mit der Finanzierung des Eigenheims während der Erwerbstätigkeit bezahlt man schon im Voraus die anfallenden Mietkosten im Alter. So verbleibt später mehr Rente für die schönen Dinge des Lebens.

Ein Nachteil sind die derzeit relativ hohen Immobilienpreise im Umkreis vieler Großstädte. Wer hier eine dauerhafte Bleibe sucht, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen als auf dem Land.

Beim Kauf einer Immobilie gilt es durch die langfristige Bindung natürlich, sich intensiv sowohl mit dem Wunschobjekt als auch mit der Finanzierung auseinanderzusetzen. Zunächst sollte die Entscheidung auf einen Standort fallen, der einen Wertzuwachs verspricht. Bei Bestandsbauten empfiehlt sich die Beratung durch einen Sachverständigen, der einen fachmännischen Blick auf die Bausubstanz wirft.

Für die Finanzierung lohnen sich wie bei allen Finanzfragen Vergleiche. Aktuell sind die Bauzinsen noch niedrig, doch Experten gehen davon aus, dass die Talsohle durchschritten ist.

Bausparen

Früher galt Bausparen als attraktive Anlageform. Das ist heute nur noch für die wenigen Glücklichen der Fall, die einen alten Renditebausparvertrag besitzen. Für alle anderen gibt es nur noch magere Zinssätze.

Riester-Rente

Die Riester-Rente lohnt sich nicht für alle Menschen gleichermaßen – wohl aber für die, die von der Zulagen- und Steuerförderung profitieren. Meist sind das Geringverdiener, Alleinerziehende und Familien mit kleinen Kindern.

Jeder Sparer erhält bei der Riester-Rente einen staatlichen Zuschuss von 175 Euro. Familien profitieren von 185 Euro zusätzlich je Kind beziehungsweise sogar von 300 Euro jährlich, wenn das Kind nach 2007 geboren wurde.

Um die maximale Förderleistung durch den Staat zu erhalten, sollte man etwa 4 % seines Einkommens einzahlen und die Förderung bei jeder Veränderung der Lebensverhältnisse aktualisieren.

Rürup-Rente

Richtet sich die Riester-Rente vor allem an Familien und Geringverdiener, stellt die Rürup-Rente ein Modell für Freiberufler, Selbstständige und Menschen mit einem hohen Einkommen dar. Bei der Rürup-Rente gibt es zwei unterschiedliche Alternativen:

  • klassische Rürup-Rente,
  • fondsgebundene Rürup-Rente: Hier ist Vorsicht geboten beziehungsweise sollte man darauf achten, dass es eine Kapitalgarantie gibt, welche sicherstellt, dass das einbezahlte Kapital mindestens in Form einer lebenslangen Rente ausbezahlt wird.

Es gibt zwar keine direkten Zuschüsse durch den Staat, doch können die Einzahlungen bis zu einem Maximalbetrag von 23.712 Euro für Alleinstehende beziehungsweise 47.424 Euro für Ehepaare zu 86 % steuerlich als Sonderausgaben angesetzt werden. Ab dem Jahr 2025 ist die komplette Anrechnung auf das Einkommen möglich.

Nachteile der Rürup-Rente: Eine vorzeitige Kündigung kommt nicht in Betracht, die Auszahlung erfolgt frühestens ab 60 bzw. bei Verträgen seit 2012 ab 62 Jahren. Im Alter müssen die ausgezahlten Renten mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden.

Betriebliche Altersvorsorge

In Deutschland hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge. In Konzernen und Großunternehmen gibt es hier häufig seitens des Arbeitgebers finanzielle Zuschüsse, wodurch diese Anlageform besonders attraktiv im Vergleich zu anderen Formen der Altersvorsorge ist.

Für die betriebliche Altersvorsorge gibt es unterschiedliche Modelle:

  • Die Direkt- oder Pensionszusage sichert dem Mitarbeiter eine Betriebsrente zu, die vollständig aus dem Vermögen des Unternehmens gezahlt wird, ohne dass der Mitarbeiter monatliche Entgelte leistet.
  • Im Rahmen der Pensionskasse oder der Direktversicherung bezahlen Mitarbeiter und Unternehmen die Altersvorsorge gemeinsam. Der Arbeitgeber führt hier einen Sparanteil direkt aus dem Bruttogehalt in die sogenannte Betriebsrente ab.
  • Es erfolgt eine Entgeltumwandlung aus dem Bruttoeinkommen des Mitarbeiters.

Damit lohnt sich die Rente nicht für alle Personen in gleichem Maße, da nachträglich Steuer- und Sozialversicherungszahlungen fällig werden. Die betriebliche Altersvorsorge lohnt sich für:

  • Besserverdiener mit einem Bruttoeinkommen von 71.400 Euro in Westdeutschland oder 60.000 Euro in Ostdeutschland,
  • Mitarbeiter in Betrieben, in denen der Arbeitgeber das Sparen finanziell unterstützt.

Lebens- und Rentenversicherungen

Bei den Deutschen ist die Altersvorsorge in Form einer Versicherung nach wie vor beliebt. Doch birgt diese zahlreiche Nachteile: Das Kapital ist über einen sehr langen Zeitraum gebunden, das Risiko, die Versicherung vorher aufzukündigen, entsprechend hoch.

Damit einher geht dann in der Regel ein hoher finanzieller Verlust, weil sich eine Lebensversicherung erst über die Jahre lohnt.

Ein weiterer Nachteil: Die Verwaltungskosten sind hoch und schmälern die aktuell ohnehin mageren Renditen weiter.

Vor- und Nachteile aller Anlagemöglichkeiten im Überblick

Fazit

Letztlich gibt es keine Generallösung für die passende Altersvorsorge. Welche Anlageform optimal ist, entscheidet sich anhand der persönlichen Lebenssituation, Familienplanung und beruflichen Lage.

Doch auch wenn feststeht, welche Anlageform passt, bleibt ein undurchsichtiger Dschungel verschiedener Anbieter und Tarife. Hier lohnt sich ein sorgfältiger Vergleich, schließlich geht es um eine langfristige Entscheidung, die bares Geld kosten kann.

Auch Inhaber bestehender Verträge sollten ihr Portfolio gegebenenfalls überprüfen, damit sie vor der drohenden Rentenlücke sicher sind. So lassen sich immer wieder Nachbesserungen vornehmen, um stets das Beste aus dem Ersparten herauszuholen.

© Bild 1: Cathy Yeulet/123rf.com

© Bild 2: Sureeporn Teerasatean/123rf.com

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