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Reichen 2900 Euro netto zum Hauskauf?

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  • Reichen 2900 Euro netto zum Hauskauf?

    Tipp der Redaktion


    Empfehlung 1: Ratenkredit
    Empfehlung 2: Kredit ohne Schufa
    Empfehlung 3: Kurzzeitkredit
    Empfehlung 4: Kredit für Selbständige
    Empfehlung 5: Kreditchance verdoppeln
    Wir diskutieren gerade in der Familie, ob wir uns vielleicht doch Wohneigentum anschaffen sollten. Im Augenblick leben wir zur Miete und haben gerade einen Zettel bekommen, dass zum Jahreswechsel wieder einmal mehr Miete fällig ist.

    Zusammen verdienen wir als Ehepaar 2.900 Euro netto. Wir haben ein Kind, das noch zur Schule geht. Auf der hohen Kante liegen, aktuell etwa 20.000 Euro. Wenn wir dafür jetzt bald auch noch an die Bank Strafzinsen zahlen sollen, geben wir es lieber aus.

    Natürlich ist die Frage, wie viel Kredit bekommen wir oder reichen 2.900 Euro netto zur sicheren Finanzierung des Hauskaufs aus? Reichen 10 Prozent Eigenkapitalnachweis? Dann könnten wir für 200.000 Euro schon was Schönes finden. Ich lese aber immer 20 Prozent. Für nur 100.000 Euro gibt es in unserer Gegend nicht einmal ne ordentliche Wohnung zu kaufen.

  • #2
    Sind keine Altschulden vorhanden, und der Dispo ist auch nicht ständig im Anschlag, dann ein klares Jahr. Das ist selbst mit einem Kind nicht gerade wenig Geld. Da Sie auch noch Eigenkapital mitbringen wollen, umso besser. Inzwischen bieten immer mehr Banken sogar Vollfinanzierungen zum Hauskauf an. Da werden Sie mit einer Baufinanzierung 90 und diesen Einkommen sicher einen schönen Kredit bekommen. Und die Zinsen sind ja im Moment noch phänomenal niedrig. An Ihrer Stelle würde ich das auch machen. Die Mieten steigen ja immer schlimmer, das kann irgendwann keiner mehr bezahlen.

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    • #3
      Ob 2900 Euro Nettoeinnahmen zum Hauskauf ausreichen, hängt wesentlich vom Zinssatz und von der Kreditlaufzeit ab. Immerhin spart Ihr die Miete ein. Wobei die Einsparung in der Nettomiete abzüglich einer angemessenen Rücklage für später anfallende Renovierungen besteht.

      Die meisten Banken fordern eine Eigenkapitalquote von zwanzig Prozent für die Immobilienfinanzierung. Mit zehn Prozent lässt sich eine Finanzierung finden, die allerdings mit einem Zinszuschlag aufgrund des höheren angenommenen Risikos verbunden ist. Zusätzlich ist der Kreditbetrag höher, sodass Ihr vermutlich eine ausgesprochen lange Laufzeit wählen müsst. Das ist möglich, aber Ihr könnt nicht abschätzen, wie viel Zinsen Ihr im Anschluss an die erste Zinsbindungsfrist bezahlen müsst.

      Eigenkapital ist bei der Immobilienfinanzierung nicht zwingend nur das Geld, das Ihr tatsächlich zur Verfügung habt. Zum Teil wenden die Banken eine andere Definition an und zählen den gesamten nicht von ihnen zu finanzierenden Anteil dazu. Das heißt, selbst der Förderkredit, den Ihr beim erstmaligen Erwerb von Wohneigentum über die KfW Bank erhaltet, wird Euch als Eigenkapital angerechnet. Zugleich bezieht sich die Eigenkapitalforderung auf den Kaufpreis des Hauses und nicht auf das Geld, das Ihr für eine gesondert vereinbarte Übernahme der Ausstattung bezahlt. Durch zwei getrennte Kaufverträge für die Immobilie und für die von Euch übernommenen Ausstattungsdetails sinken die Anforderungen an das vorhandene Kapital und die Erwerbsnebenkosten einschließlich der Steuern.

      Die genannten Berechnungsmethoden erleichtern das Erreichen der wünschenswerten Eigenkapitalquote von zwanzig Prozent, sie verringern die Höhe der zu tilgenden Gesamtkreditsumme selbstverständlich nicht. Denkt bei Euren eigenen Finanzrechnungen auch daran, dass Ihr eine Reihe an Nebenkosten wie Notargebühren und Grunderwerbssteuern zu tragen habt.

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      • #4
        Bevor eine Finanzierung aufgenommen wird, solltest ihr einen Anbieter suchen, der mit einem sehr günstigen Zinssatz arbeitet. Dieses ist genauso wichtig wie eine Sondertilgung, die ihr vereinbaren solltest. So kann die Schlussrate höher ausfallen, jedoch ist der Kredit dann schneller getilgt.

        Um zu wissen, ob Euer Einkommen wirklich reicht, solltet ihr einen Haushaltsplan aufstellen. Tragt dort alle Einnahmen und Ausgaben ein und verrechnet diese. Die Summe, die übrig bleibt, kann für die Finanzierung verwendet werden. Dabei solltet ihr nicht zu knapp berechnen, damit Extraausgaben immer noch möglich sind. Ihr solltet für eine Rückzahlungsrate immer ein Drittel des Einkommens rechnen.

        Wenn es weitaus weniger ist, ist eine Finanzierung sehr langwierig und auch teuer. Gerade daher empfiehlt sich ein Kreditvergleich. Banken bieten diese Kredite an, bedeutet aber nicht automatisch, dass es das günstigste Angebot ist. Nur durch einen Kreditvergleich seht ihr, welches Angebot günstig ist und welches die besten Konditionen besitzt.

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        • #5
          Die Schaffung von eigenem Wohnraum ist immer eine sehr langfristige Angelegenheit. Baudarlehen haben eine sehr lange Laufzeit. Das hält die monatlichen Tilgungsraten niedrig. Anders würde eine Fremdfinanzierung von eigenem Wohnraum auch nicht funktionieren. Normalerweise hat man eigene Barmittel. 50.000 Euro oder mehr sollten es schon sein. Sonst muss man ja alles fremdfinanzieren, was ja sehr teuer kommt. Aber es kommt auch darauf an, wie teuer das Objekt ist. Euer gemeinsames Gehalt von 2.900 Euro netto ist eine sehr gute Basis. Allerdings müsst ihr davon alle notwendigen Ausgaben abziehen. Nur das was davon übrig bleibt, ist für ein Baudarlehen relevant. Aber geht doch einmal zu einer Bank und hört euch an, was die dazu sagen.

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          • #6
            Also ich würde mir das mit einem eigenen Haus gut überlegen. Das ist ein großes Unternehmen, das ihr da starten wollt. Bei einem Eigenkapitalanteil von nur 20.000 Euro müsst ihr viel Kredit aufnehmen. Da müsst ihr schon mit einer Laufzeit von 25 Jahren oder sogar noch etwas mehr rechnen. Viele Leute suchen derzeit nach einem Kredit um sich ein Häuschen oder eine Stadtwohnung zu kaufen. Die Zeiten sind ja auch gut dafür. Allerdings nur, wenn man auf die Zinsen schaut. Die führen nämlich zu einer großen Nachfrage bei den Immobilien und zu steigenden Preisen. Das habt ihr ja selbst schon erfahren müssen. In Ballungszentren ist für wenig Geld kaum noch ein Haus oder eine Wohnung zu bekommen.

            Was ihr bei den Zinsen spart, dass müsst ihr für höhere Immobilienpreis danach mehrfach ausgeben. Außerdem werdet ihr für 200.000 Euro auch kein Traumhaus bekommen. Umbauten sind da unerlässlich. Da müsst ihr nochmals Geld investieren. Und auch das wird nicht billig. Denn auch bei den Baumaterialien steigen wegen des Immobilien-Booms die Preise. Habt ihr eine Baufirma bei der Hand? Die braucht ihr nämlich auch noch. Wegen der vielen Bauaufträge haben die oft so gut wie keine Kapazitäten frei, was lange Wartezeiten bedeutet. Dann stellt sich die Frage, ob ihr das alles nicht zu teuer erkauft. Denn viele reden davon, dass wir zurzeit eine Immobilienblase haben und die Preise in ein paar Jahren wieder nachlassen. Aber lasst euch nicht abschrecken. Geht einmal zu eurer Hausbank und lasst euch alles vorrechnen. Danach wisst ihr schon etwas mehr.

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            • #7
              Mit 2900 Euro haben Sie sicherlich gute Chancen für einen Immobilienkredit. Letztendlich kann man das aber pauschal nicht sagen, denn es sind verschiedene Faktoren, die zur Berechnung herangezogen werden. Die Miete fällt zwar weg, aber Sie haben weiterhin die Kosten an den Energieversorger zu zahlen, Telefon, Internet, sonstige Versicherungen und die eventuellen Kosten für einen Pkw.

              Hinzu kommen die Lebenshaltungskosten, die Sie für Ihren 3-Personen-Haushalt haben. Wenn alle Kosten abgezogen sind, dann sehen Sie, wie hoch die monatliche Rate sein darf. Bedenken Sie, dass Sie auch Rücklagen für eventuelle Reparaturen bilden müssen.

              Die erste Laufzeit dürfte wahrscheinlich bei zehn Jahren liegen. Danach wird eine Anschlussfinanzierung fällig. Sie sollten schon jetzt nach einer Bank Ausschau halten, die niedrige Zinsen berechnet. Wie sieht es mit Ihren Jobs aus? Sind beide Arbeitsstellen verhältnismäßig sicher?

              Zusätzliche Kosten könnten noch auf Sie zukommen, wenn Sie eine Restschuldversicherung abschließen. Diese deckt folgende Fälle ab: Todesfall, Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit und unverschuldete Arbeitslosigkeit. Der Betrag für diese Versicherung wird auf die Kreditsumme aufgeschlagen.

              Mit einem Kreditvergleich im Internet finden Sie die zurzeit günstigste Immobilienfinanzierung. Sofern die Schufa einwandfrei ist, dürfte es keine weiteren Probleme geben, denn Ihr Einkommen ist wirklich nicht schlecht.

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              • #8
                Hallo. Entschuldigt bitte, wenn ich gleich mal so direkt bin. Aber ob sich ein Hauskauf lohnt, hängt doch sehr von eurem Alter ab. Je jünger ihr seid, desto mehr lohnt sich ein Hauskauf. Ab einem gewissen Alter ist es besser, man lebt in Miete weiter. Ob eurer Einkommen für ein eigenes Haus ausreicht, solltet ihr euch am besten von einem Bankberater vorrechnen lassen. Es gibt zwar billige Häuser, aber da sind dann viele Reparaturen fällig. Am besten mit dem Fachmann sprechen.

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                • #9
                  Das ist natürlich ein vernünftiger Gedanke. Die Frage ist aber, ob man mit so wenig Eigenkapital etwas Vernünftiges auf dem Markt bekommt. Zwar sind die Zinsen wegen der Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank geradezu im Keller, aber genau deswegen steigen auch die Preise für Immobilien und Baumaterial. 10 Prozent als Eigenkapital reichen schon, aber ob ihr für 200.000 was bekommt, dass auf Dauer auch hält, ist eine andere Frage. Der Kredit hat ja eine sehr lange Laufzeit und ihr müsst bei einem so günstigen Haus auch mit Reparaturen rechnen. Ich fürchte, dass es bei dem Preis nicht bleiben wird. Aber fragt doch mal bei eurer Bank, nach die können euch alles genau erklären.

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                  • #10
                    Also ein eigenes Haus ist schon immer eine feine Sache. Wir ihr aber bereits selbst festgestellt habt, muss man sich das auch leisten können. Ob die 2.900 Euro ausreichen, hängt ganz davon ab, wie viele Ausgaben ihr sonst noch so habt. Auto, Versicherung, Strom, Telefon, Essen, euer Kind...
                    Rechnet das mal alles zusammen und schaut dann, was noch übrig bleiben würde, um den Kredit für das Haus zu bedienen. Generell denke ich, dass ihr mit 10 Prozent Eigenkapital einen Kredit bekommen würdet. Die werden ja inzwischen schon völlig ohne Eigenkapital angeboten.

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