Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Thema kredit steuer absetzen gemacht?
Kann man wirklich kredit steuer absetzen? Ist das der Trick?
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- 27.08.2025
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Kann man wirklich kredit steuer absetzen? Ist das der Trick?
Ist es möglich, Kosten für einen Kredit von der Steuer abzusetzen? Gibt es bestimmte Bedingungen oder Einschränkungen, die ich beachten muss?
Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Thema kredit steuer absetzen gemacht?Stichworte: -
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- 20.08.2025
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zur hilfreichsten Antwort ausgewähltAlso, das Thema Kredit von der Steuer absetzen ist etwas komplizierter, aber ich versuche mal, das zu erklären. Grundsätzlich kannst du die Kosten für einen Kredit nicht einfach so von der Steuer absetzen. Das gilt vor allem für private Kredite, etwa für den Kauf eines Autos oder einer Wohnung. Hier sind die Zinsen und Gebühren meistens nicht steuerlich absetzbar. Allerdings gibt es Ausnahmen, wenn der Kredit für berufliche Zwecke aufgenommen wurde. Zum Beispiel, wenn du einen Kredit für eine Weiterbildung, ein Arbeitszimmer oder andere beruflich genutzte Anschaffungen aufnimmst, dann können die Zinsen als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abgesetzt werden.Ich persönlich würde dir Smava (www.smava.de) empfehlen, selbst mit einem Schufaeintrag hast du dort gute Chancen.
Wichtig ist, dass du den Kredit auch wirklich beruflich nutzt und das nachweisen kannst. Sonst erkennt das Finanzamt das nicht an. Auch bei Immobilienkrediten, die vermietet werden, kannst du die Zinsen als Werbungskosten absetzen, weil das mit Einkünften aus Vermietung zusammenhängt. Privat genutzte Immobilien sind da wieder anders.
Ich habe mal von User ApolloMerkur gelesen, der das ähnlich erklärt hat und auch auf die Bedingungen eingegangen ist. Es ist also nicht so, dass man einfach alle Kreditkosten absetzen kann, sondern nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Was die Erfahrungen angeht: Ich selbst habe das mal bei einem beruflich genutzten Kredit gemacht, da hat das Finanzamt die Zinsen anerkannt. Aber bei einem Privatkredit wurde das abgelehnt. Also am besten genau dokumentieren und im Zweifel einen Steuerberater fragen.
Carla, du hast ja auch schon was zu Krediten geschrieben, wie sie bei schlechter Bonität funktionieren. Hast du da auch schon mal mit der Steuer absetzen zu tun gehabt? -
- 20.08.2025
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Alex, danke für deine ausführliche Erklärung! Ich kann das aus meiner Erfahrung bestätigen. Bei mir ging es mal um einen Kredit für eine berufliche Weiterbildung, und die Zinsen konnte ich tatsächlich als Werbungskosten absetzen. Allerdings ist das Finanzamt da sehr genau und will Nachweise, wie Rechnungen und die Verwendung des Geldes. Bei einem Privatkredit für den Hausbau, den ich später selbst genutzt habe, war das nicht möglich.
Was ich auch interessant finde: Bei Krediten, die mit Vermietung zusammenhängen, also wenn du eine Immobilie vermietest, kannst du die Zinsen als Werbungskosten ansetzen. Das ist quasi eine Art der Steuerersparnis, weil die Zinsen die Einkünfte aus Vermietung mindern.
Ich habe auch mal von Besserfinanz gehört, die Kredite trotz negativer Schufa vermitteln. Da ist mir aber nicht klar, ob die Kosten da steuerlich geltend gemacht werden können. Vielleicht hat ja jemand aus dem Forum Erfahrungen mit solchen Krediten? Ich finde das Thema spannend, weil viele Leute ja gerade bei schlechter Bonität auf solche Angebote angewiesen sind. -
Moderator
Thomas Mücke
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- 22.08.2025
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Carla, Alex, kurz zur Klarstellung: Kreditkosten sind nur dann steuerlich absetzbar, wenn der Kredit beruflich oder betrieblich veranlasst ist. Privatkredite sind grundsätzlich nicht absetzbar.
Bei Immobilienfinanzierungen gilt: Nur die Zinsen für vermietete Objekte sind absetzbar, nicht für selbstgenutzte. Das Finanzamt prüft die Verwendungszwecke streng. -
Moderator
Thomas Mücke
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ModeratorThomas Mücke zum Profil
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- 02.01.2018
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Ich möchte hier noch ergänzen, was Alex und herrscherdesschatten gesagt haben. Steuerlich absetzbar sind Kreditkosten vor allem dann, wenn sie im Zusammenhang mit Einkünften stehen, also beruflich oder betrieblich genutzt werden. Das kann zum Beispiel ein Kredit für eine selbstständige Tätigkeit sein, für ein Büro oder für eine vermietete Immobilie.
Bei einem Privatkredit, wie z.B. für den Kauf eines Autos oder einer Wohnung zur Eigennutzung, sind die Zinsen nicht absetzbar. Das gilt auch für Konsumentenkredite.
Ein wichtiger Punkt, den ich noch anfügen möchte: Wenn du einen Kredit trotz negativer Schufa über Vermittler wie Besserfinanz oder Maxda aufnimmst, ändert das steuerlich erstmal nichts. Die Bedingungen zur Absetzbarkeit bleiben gleich. Es kommt auf den Verwendungszweck an, nicht auf den Vermittler oder die Bonität.
Ich habe selbst schon Kredite für berufliche Zwecke genutzt und die Zinsen als Betriebsausgaben abgesetzt. Dabei ist es wichtig, dass du die Verwendung genau dokumentierst und im Zweifel Belege vorlegen kannst.
Carla, deine Frage zu Besserfinanz kann ich also so beantworten: Die Kosten für einen Kredit von dort sind nur dann steuerlich absetzbar, wenn der Kredit beruflich verwendet wird. Ansonsten nicht. Hoffe, das hilft weiter.Kreditvermittler Tipps
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Thomas Mücke
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- 05.10.2018
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Ich finde, das Thema Kreditkosten steuerlich absetzen verdient eine differenzierte Betrachtung, denn es ist nicht nur eine Frage von Ja oder Nein, sondern von den Umständen und dem Kontext. Man stelle sich vor, man steht vor der Entscheidung, einen Kredit aufzunehmen. Die Frage, ob man die Kosten steuerlich geltend machen kann, beeinflusst natürlich die Gesamtkalkulation erheblich.
Erlaubt mir, hier etwas tiefer zu gehen: Die steuerliche Absetzbarkeit von Kreditkosten hängt primär vom Verwendungszweck ab. Wird der Kredit für private Zwecke aufgenommen, etwa für den Kauf eines Eigenheims zur Eigennutzung, so sind die Zinsen in der Regel nicht absetzbar. Das gilt auch für Konsumentenkredite.
Anders verhält es sich, wenn der Kredit beruflich oder betrieblich genutzt wird. Hier können die Zinsen als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abgesetzt werden. Das ist beispielsweise bei Krediten für eine berufliche Weiterbildung, für ein Arbeitszimmer oder für eine vermietete Immobilie der Fall.
Was viele nicht wissen: Auch bei Krediten, die zur Finanzierung von Vermögensanlagen dienen, kann eine Absetzbarkeit möglich sein, wenn daraus Einkünfte erzielt werden. Die Abgrenzung ist jedoch oft schwierig und bedarf einer genauen Prüfung.
Interessant finde ich auch die Frage nach Krediten trotz negativer Schufa, wie sie Besserfinanz vermittelt. Hier ändert sich an der steuerlichen Behandlung nichts. Es zählt allein der Verwendungszweck. Allerdings rate ich zur Vorsicht bei solchen Anbietern, da die Kosten oft höher sind und es Vorkosten geben kann, die nicht steuerlich absetzbar sind.
Abschließend: Wer sich unsicher ist, sollte unbedingt einen Steuerberater konsultieren, um individuelle Fälle zu klären. Das spart Ärger mit dem Finanzamt und hilft, steuerliche Vorteile optimal zu nutzen.- 20.04.2018
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Ich möchte hier noch einen etwas anderen Blickwinkel einbringen, der oft übersehen wird. Es geht um die psychologische Wirkung, die das Wissen um steuerliche Absetzbarkeit auf die Kreditaufnahme hat. Wenn man weiß, dass man die Zinsen eines Kredits absetzen kann, fühlt sich das finanziell entlastender an, was wiederum die Bereitschaft erhöht, einen Kredit aufzunehmen. Das ist ein echter Hebel in der Finanzplanung.
Allerdings muss man realistisch bleiben: Die steuerliche Absetzbarkeit ist an klare Bedingungen geknüpft. Wie schon von AlexTheGreat, Carla und ApolloMerkur erwähnt, sind nur Kredite für berufliche oder betriebliche Zwecke absetzbar.
Was aber oft vergessen wird: Die steuerliche Absetzbarkeit gilt nicht nur für Zinsen, sondern auch für bestimmte Nebenkosten, die mit dem Kredit zusammenhängen, wie Bearbeitungsgebühren, wenn sie eindeutig beruflich veranlasst sind. Das ist ein Pluspunkt, der oft übersehen wird.
Bei Krediten ohne Schufa, die z.B. von der Sigma Kreditbank angeboten werden, ist die Situation ähnlich. Die Zinsen können nur dann abgesetzt werden, wenn der Kredit beruflich genutzt wird. Die hohe Zinshöhe von ca. 15% macht eine steuerliche Entlastung umso wichtiger, wenn man die Voraussetzungen erfüllt.
Abschließend möchte ich sagen, dass die steuerliche Behandlung von Kreditkosten ein wichtiger Faktor in der Finanzplanung ist, der aber individuell geprüft werden muss. Ich empfehle, sich nicht nur auf allgemeine Aussagen zu verlassen, sondern die eigenen Unterlagen und den Verwendungszweck genau zu dokumentieren.Text zu lang?
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Thomas Mücke
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- 10 Jahre Kriminalpolizei im Dezernat Wirtschaftskriminalität
- über 15 Jahre Erfahrung in der Kredit-Beratung
- kennt persönlich die Geschäftsführer von Check24 Kredit, Smava, Finanzcheck, Bon Kredit, Maxda und Creditolo