Gibt es bestimmte Apps oder Dienste, die empfohlen werden, um Verträge sicher und rechtsgültig digital zu unterschreiben? Es wäre super, wenn jemand Erfahrungen damit teilen könnte, besonders im Hinblick auf die Gültigkeit solcher digitalen Unterschriften in Deutschland.
Wie kann ich sicher einen Vertrag digital unterschreiben?
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- 22.08.2025
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Wie kann ich sicher einen Vertrag digital unterschreiben?
Ich habe kürzlich per E-Mail ein Vertragsangebot für einen neuen DSL-Anschluss erhalten und es kam die Anfrage, ob ich den Vertrag digital unterschreiben kann, da ich momentan geschäftlich unterwegs bin und keinen Drucker zur Hand habe. Ich frage mich jetzt, ob eine digitale Unterschrift in diesem Kontext rechtlich genauso bindend ist wie eine handschriftliche.
Gibt es bestimmte Apps oder Dienste, die empfohlen werden, um Verträge sicher und rechtsgültig digital zu unterschreiben? Es wäre super, wenn jemand Erfahrungen damit teilen könnte, besonders im Hinblick auf die Gültigkeit solcher digitalen Unterschriften in Deutschland.Stichworte: -
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- 03.04.2018
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zur hilfreichsten Antwort ausgewähltDigitale Unterschriften sind in Deutschland tatsächlich rechtlich bindend, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und das Vertrauensdienstegesetz (VDG) regeln das ziemlich klar. Eine einfache digitale Unterschrift, wie das Einfügen eines Bildes deiner Unterschrift in ein PDF, reicht nicht immer aus, vor allem bei wichtigen Verträgen. Hier kommt die qualifizierte elektronische Signatur (QES) ins Spiel, die rechtlich der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt ist.Ich persönlich würde dir Smava (www.smava.de) empfehlen, selbst mit einem Schufaeintrag hast du dort gute Chancen.
Apps wie Adobe Sign, DocuSign oder die Lösung von Bundesdruckerei bieten solche qualifizierten Signaturen an. Sie nutzen Zertifikate und Identitätsprüfungen, damit der Vertrag sicher und rechtsgültig bleibt. Wichtig ist, dass der Anbieter den Anforderungen des Vertrauensdienstegesetzes entspricht.
Ich habe selbst schon Verträge digital unterschrieben, zum Beispiel mit DocuSign, und das lief reibungslos. Wenn du geschäftlich unterwegs bist, ist das eine super Lösung. @euforijaG, hast du da vielleicht noch Tipps zu bestimmten Anbietern oder Erfahrungen mit der Rechtssicherheit? -
- 08.08.2018
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@risialauC, genau, die qualifizierte elektronische Signatur ist der Goldstandard hierzulande. Ich habe in meinem Job oft mit Adobe Sign gearbeitet, und die Verträge werden von den meisten Gerichten anerkannt. Ein wichtiger Punkt ist die Identitätsprüfung, die oft per Video-Ident oder Ausweis-Scan erfolgt.
Für private DSL-Verträge ist meist auch eine einfache elektronische Signatur ausreichend, also das Bestätigen per Klick oder das Einfügen eines Namens in ein Online-Formular. Aber bei höheren rechtlichen Risiken sollte man auf QES setzen.
Es gibt auch Dienste wie Signicat oder D-Trust, die qualifizierte Signaturen anbieten. Die Bundesnetzagentur und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben Listen von zertifizierten Anbietern.
@Obelixine, hast du schon mal eine digitale Unterschrift für so einen Vertrag gemacht? Wie war dein Eindruck? -
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Thomas Mücke
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- 05.12.2017
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Also ich hab mal vor nem halben Jahr meinen Handyvertrag digital unterschrieben, weil ich auch unterwegs war. War eigentlich easy, die Firma hat mir einen Link geschickt, ich hab da meinen Namen eingetippt und ein paar Sicherheitsfragen beantwortet. Hatte nicht das Gefühl, dass das weniger bindend ist als mit Unterschrift auf Papier.
Allerdings hab ich mir nicht so viele Gedanken über die rechtliche Seite gemacht. Ich dachte eher, dass das einfach der neue Standard ist. Aber wenn ihr sagt, dass es Unterschiede gibt, dann sollte man wohl aufpassen, was für ne Art Unterschrift man da macht.
@risialauC, @euforijaG, wie sieht das denn aus, wenn man die Unterschrift per Handy-App macht? Reicht das oder sollte man lieber auf QES setzen? -
Moderator
Thomas Mücke
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ModeratorThomas Mücke zum Profil
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- 07.05.2024
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@Obelixine, deine Erfahrung deckt sich mit dem, was ich auch erlebt habe. Für viele alltägliche Verträge reicht eine einfache elektronische Signatur, also das Anklicken eines Bestätigungsbuttons oder das Einfügen eines Namens, vollkommen aus. Das ist in der Praxis meist verbindlich, weil der Vertragspartner zustimmt und die Vertragsbedingungen klar sind.
Aber rechtlich gesehen ist das nicht mit der qualifizierten elektronischen Signatur (QES) gleichzusetzen, die in Deutschland die höchste Sicherheitsstufe darstellt und vor Gericht auch am besten durchsetzbar ist. Für DSL-Verträge, die oft keine großen Risiken bergen, ist die einfache elektronische Signatur oft ausreichend.
Wenn du allerdings einen Vertrag mit hohem Wert oder komplexen Bedingungen hast, solltest du auf QES setzen. Die meisten Apps, die QES anbieten, sind aber auch relativ benutzerfreundlich. Man kann sie per Smartphone bedienen, oft mit Video-Ident oder anderen Sicherheitschecks.
@risialauC, @euforijaG, vielleicht könnt ihr noch was zu den Kosten sagen? Manche Anbieter verlangen ja Gebühren für die qualifizierte Signatur.Kreditvermittler Tipps
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Thomas Mücke
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- 31.08.2018
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Ich finde das Thema total spannend, weil ich selbst erst kürzlich einen Mietvertrag digital unterschrieben habe, und da war ich mir auch unsicher, ob das wirklich alles so rechtlich sauber ist. Ich habe das per App gemacht, wo ich meinen Ausweis fotografieren musste und dann eine Art Video-Ident gemacht habe. Danach konnte ich den Vertrag unterschreiben, indem ich meinen Namen eingetippt habe.
Mir wurde gesagt, dass das eine qualifizierte elektronische Signatur ist, aber ich wusste vorher nicht, was das genau bedeutet. Im Nachhinein klingt das ja so, als wäre das quasi so sicher wie eine handschriftliche Unterschrift.
Ich finde es super praktisch, gerade wenn man unterwegs ist und keinen Drucker hat. Aber ich frage mich, ob das bei allen Verträgen so akzeptiert wird oder ob es Ausnahmen gibt. @radrennfreak, du hast ja auch von höheren Risiken gesprochen. Was wäre denn ein Beispiel, wo man besser nicht einfach nur den Namen eintippt?- 28.04.2018
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@Jescophoto, bei komplexen Verträgen mit hohen finanziellen Verpflichtungen oder wenn es um Immobilien oder größere Investitionen geht, ist die qualifizierte elektronische Signatur fast schon Pflicht. Da geht es um Sicherheit und Nachweisbarkeit.
Für einfache Verträge, wie DSL oder Handy, reicht oft die einfache elektronische Signatur, die per Klick oder Eingabe erfolgt. Die Rechtsprechung akzeptiert das, solange die Parteien den Vertrag bewusst abschließen.
Wichtig ist, dass die digitale Signatur den Anforderungen des Vertrauensdienstegesetzes entspricht, wenn man auf Nummer sicher gehen will. Sonst kann es im Streitfall schwierig werden, die Unterschrift zu beweisen.Text zu lang?
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Thomas Mücke
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Antwort der RedaktionHallo testermann,
wir würden diesen Anbieter empfehlen: unsere Empfehlung (hier klicken)- 01.10.2018
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Kurz gesagt: Digitale Unterschriften sind rechtsgültig, wenn sie qualifiziert sind. Für DSL reicht oft die einfache elektronische Signatur.
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- 12.05.2019
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Ich nutze Adobe Sign für meine Verträge. Kostet zwar was, aber ist sicher und wird überall anerkannt.
Für DSL-Verträge reicht aber oft die einfache Unterschrift per Klick.- 25.02.2019
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Ich finde, man sollte auch den Aspekt der Sicherheit nicht unterschätzen. Digitale Unterschriften sind zwar praktisch, aber es gibt verschiedene Sicherheitsstufen. Die einfache elektronische Signatur kann man sich fast wie eine Unterschrift per E-Mail vorstellen, die man auch fälschen könnte. Deshalb ist die qualifizierte elektronische Signatur so wichtig, weil sie durch Zertifikate und Identitätsprüfungen abgesichert ist.
In Deutschland ist die QES durch das Vertrauensdienstegesetz geregelt und gilt als gleichwertig zur handschriftlichen Unterschrift. Anbieter, die diese Signaturen ausstellen, müssen strenge Anforderungen erfüllen und werden von der Bundesnetzagentur überwacht.
Für einen DSL-Vertrag, der oft standardisiert ist, reicht die einfache elektronische Signatur meistens aus. Aber wenn du dir unsicher bist, kannst du den Anbieter fragen, welche Art der Unterschrift akzeptiert wird. Manche Firmen bieten auch beides an.
@euforijaG, @risialauC, was denkt ihr, wie verbreitet ist die Nutzung von QES bei solchen Verträgen inzwischen?Moderator
Thomas Mücke
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- 17.10.2018
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Ich möchte hier mal ein bisschen aus der Praxis berichten, da ich beruflich viel mit digitalen Signaturen zu tun habe. Digitale Unterschriften sind nicht nur praktisch, sondern auch rechtlich sehr gut abgesichert, wenn man die richtige Art verwendet.
In Deutschland gibt es drei Arten von elektronischen Signaturen: die einfache elektronische Signatur (EES), die fortgeschrittene elektronische Signatur (FES) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES). Für viele alltägliche Verträge, wie DSL oder Mobilfunk, reicht die einfache elektronische Signatur, die oft durch einen Klick oder das Eintippen des Namens erfolgt. Diese ist rechtlich gültig, wenn die Parteien sich einig sind und der Vertrag klar formuliert ist.
Die qualifizierte elektronische Signatur ist allerdings die einzige, die der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt ist und vor Gericht ohne weitere Beweise anerkannt wird. Sie basiert auf einem qualifizierten Zertifikat, das von einem akkreditierten Vertrauensdiensteanbieter ausgestellt wird. Das bedeutet, dass der Unterzeichner eindeutig identifiziert wird, zum Beispiel per Video-Ident oder Post-Ident.
Apps wie Adobe Sign, DocuSign oder Bundesdruckerei bieten diese QES an. Sie sind zwar meist kostenpflichtig, aber für Verträge mit höherem Risiko sehr zu empfehlen.
Für DSL-Verträge ist es oft so, dass Anbieter die einfache elektronische Signatur akzeptieren, weil die Verträge standardisiert sind und der Kunde den Vertrag bewusst abschließt. Wenn du also unterwegs bist und keinen Drucker hast, kannst du beruhigt eine digitale Unterschrift per App machen, solange der Anbieter das akzeptiert.
Wichtig ist, dass du dir die Vertragsbedingungen genau durchliest und sicherstellst, dass die digitale Unterschrift für deinen Vertrag gilt. Manche Anbieter schicken auch eine Bestätigung per E-Mail oder SMS, was zusätzlich Sicherheit gibt.
Ich hoffe, das hilft dir weiter. @Wolfsrudel03, du hast das mit der Sicherheit gut erklärt. Es ist wirklich wichtig, die Unterschiede zu kennen und nicht einfach irgendeine digitale Unterschrift zu akzeptieren.- 29.08.2018
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Ich möchte noch ergänzen, dass es neben der rechtlichen Seite auch praktische Aspekte gibt, die man bedenken sollte. Digitale Unterschriften bieten eine enorme Zeitersparnis und Flexibilität, gerade wenn man viel unterwegs ist, wie der Fragesteller.
Es gibt viele Dienste, die einfache elektronische Signaturen anbieten, die oft kostenlos oder sehr günstig sind. Diese sind für Verträge wie DSL-Anschlüsse, Internetverträge oder kleinere Dienstleistungsverträge meist völlig ausreichend.
Wenn du allerdings einen Vertrag mit hohen finanziellen Verpflichtungen eingehst, wie einen Immobilienkauf oder einen Arbeitsvertrag mit langer Laufzeit, dann ist es sinnvoll, auf eine qualifizierte elektronische Signatur zu setzen, die auch vor Gericht belastbar ist.
Ich empfehle, vor der Unterschrift zu prüfen, welche Art von Signatur der Vertragspartner akzeptiert und ob der Anbieter zertifizierte Dienste nutzt. Manchmal findest du diese Informationen in den AGB oder auf der Website des Anbieters.
Außerdem solltest du darauf achten, dass die App oder der Dienst, den du nutzt, den Anforderungen des Vertrauensdienstegesetzes entspricht, um sicherzugehen, dass die Unterschrift auch wirklich rechtsgültig ist.
@SRschmetterling, danke für die ausführliche Erklärung. Das bringt viel Klarheit in die Sache.- 08.05.2018
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Ich möchte hier noch einen praktischen Tipp aus eigener Erfahrung geben, wie man sich bei digitalen Unterschriften absichern kann. Wenn du einen Vertrag digital unterschreibst, solltest du unbedingt darauf achten, dass du eine Kopie des unterschriebenen Dokuments bekommst, idealerweise mit einem Zeitstempel und einer Bestätigung, dass die Unterschrift gültig ist.
Viele Dienste bieten die Möglichkeit, das unterschriebene Dokument als PDF herunterzuladen, das dann eine Signaturprüfung enthält. So kannst du im Zweifelsfall nachweisen, dass du den Vertrag wirklich unterschrieben hast.
Wenn du unterwegs bist und keinen Drucker hast, ist es außerdem sinnvoll, den Vertrag vorher gründlich zu lesen und alle Fragen zu klären, bevor du digital unterschreibst. Manchmal ist es schwierig, später noch Änderungen durchzusetzen.
Ich habe auch schon erlebt, dass manche Anbieter eine Zwei-Faktor-Authentifizierung verlangen, bevor du den Vertrag unterschreiben kannst. Das erhöht die Sicherheit und schützt vor Missbrauch.
Zu den Apps: Adobe Sign, DocuSign und HelloSign sind weit verbreitet und bieten sowohl einfache als auch qualifizierte elektronische Signaturen an. Die Kosten variieren, aber für einmalige Verträge gibt es oft kostenlose Testversionen.
Abschließend: Digitale Unterschriften sind heute eine sichere und praktische Alternative zur handschriftlichen Unterschrift, wenn man die richtigen Tools nutzt und auf die Art der Signatur achtet.Moderator
Thomas Mücke
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Hallo,
ich habe dir hier nochmals unseren Kreditvergleichsrechner eingefügt. Viel Spaß beim Rumspielen.
- 29.05.2019
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Ich möchte die Diskussion um die digitale Unterschrift um einen wichtigen rechtlichen Aspekt erweitern, der oft übersehen wird: die Beweiskraft im Streitfall. Während die qualifizierte elektronische Signatur (QES) nach dem Vertrauensdienstegesetz (VDG) der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt ist und vor Gericht ohne weitere Beweise anerkannt wird, sieht das bei einfachen elektronischen Signaturen anders aus.
Eine einfache elektronische Signatur, wie sie bei vielen Online-Verträgen genutzt wird, kann zwar rechtsgültig sein, aber im Streitfall muss derjenige, der sich auf den Vertrag beruft, beweisen, dass die Unterschrift tatsächlich vom Vertragspartner stammt und dieser den Vertrag auch wirklich abschließen wollte. Das kann kompliziert werden, wenn es keine weiteren Beweismittel gibt.
Deshalb ist es ratsam, bei wichtigen Verträgen auf eine qualifizierte elektronische Signatur zu bestehen. Anbieter, die QES anbieten, arbeiten mit zertifizierten Vertrauensdiensteanbietern zusammen, die eine eindeutige Identifikation des Unterzeichners sicherstellen.
Außerdem sollte man aufpassen, dass man nicht auf unseriöse Anbieter hereinfällt, die Vorkosten verlangen oder keine klare Auskunft über die Art der Signatur geben. Seriöse Dienste sind transparent und verlangen keine Vorauszahlungen.
Ich hoffe, diese Ergänzung hilft allen, die sich mit dem Thema digitale Unterschrift beschäftigen, besser zu verstehen, wann welche Form der Unterschrift sinnvoll ist und welche Risiken es gibt.- 04.04.2018
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Ich möchte die bisherigen Ausführungen um den technischen und datenschutzrechtlichen Aspekt ergänzen, der bei der digitalen Unterschrift oft vernachlässigt wird. In Deutschland unterliegen personenbezogene Daten, die bei der digitalen Signatur verarbeitet werden, der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Das bedeutet, dass Anbieter von digitalen Signaturdiensten verpflichtet sind, die Daten der Nutzer sicher zu speichern und nur für den Zweck der Signaturvergabe zu verwenden. Nutzer sollten daher vor der Nutzung eines Dienstes die Datenschutzbestimmungen sorgfältig lesen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die sichere Übertragung der Daten. Qualifizierte elektronische Signaturen basieren auf zertifizierten Zertifikaten, die durch sichere Verschlüsselungsverfahren geschützt sind. Das minimiert das Risiko von Manipulationen oder Datenverlust.
Die meisten großen Anbieter wie Adobe Sign, DocuSign oder Bundesdruckerei erfüllen diese Anforderungen und bieten eine sichere Plattform für die digitale Unterschrift.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass digitale Unterschriften in Deutschland rechtlich anerkannt sind, wenn sie den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Für Verträge mit geringem Risiko reicht oft die einfache elektronische Signatur, für wichtige Verträge sollte man auf die qualifizierte elektronische Signatur setzen.
Ich empfehle jedem, sich vor der Nutzung eines Dienstes über die rechtlichen und technischen Voraussetzungen zu informieren, um böse Überraschungen zu vermeiden.- 02.02.2019
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Ich habe das Thema digitale Unterschrift auch schon bei meinem Internetanbieter erlebt. Die haben mir einen Link geschickt, wo ich den Vertrag online bestätigen konnte. Ich musste meinen Namen eingeben und dann wurde das als Unterschrift akzeptiert.
Mir wurde gesagt, dass das rechtlich ausreicht, weil ich den Vertrag bewusst abgeschlossen habe. Ich fand das total praktisch, weil ich gerade keinen Drucker hatte.
Ich habe aber auch gelesen, dass bei größeren Verträgen, wie einem Autokauf oder so, eine qualifizierte elektronische Signatur besser ist. Für DSL-Verträge scheint das aber meistens nicht nötig zu sein.
@Obelixine, deine Erfahrung klingt ähnlich. Ich denke, für die meisten Verträge, die wir im Alltag machen, reicht die einfache elektronische Unterschrift.Moderator
Thomas Mücke
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Der Moderator dieser Topic
Thomas Mücke
Jahrgang 1975
Diplom Verwaltungswirt FH - Polizei
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Referenzen
- 10 Jahre Kriminalpolizei im Dezernat Wirtschaftskriminalität
- über 15 Jahre Erfahrung in der Kredit-Beratung
- kennt persönlich die Geschäftsführer von Check24 Kredit, Smava, Finanzcheck, Bon Kredit, Maxda und Creditolo